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Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft
Hubbelrath 1635 e.V.

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Jungschützen

Im Jahr 1952, sieben Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, beschlossen einige frühere Schützenbrüder der in der Nazi-Zeit aufgelösten Bruderschaft und der damalige Hubbelrather Pfarrer, Dechant Petri, das Schützenwesen in Hubbelrath wieder aufleben zu lassen. So wurde nach langjähriger Unterbrechung die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hubbelrath wieder zum Leben erweckt. Einige junge Hubbelrather Männer wollten nicht abseits stehen und gründeten noch im gleichen Jahr die Jungschützenabteilung der Hubbelrather Schützen.

In den folgenden Jahren zeigten immer mehr junge katholische Männer – für Frauen und evangelische Männer war es damals noch nicht möglich, Mitglied in der Bruderschaft zu werden – Interesse, vor allem an der Gemeinschaft und dem Schießsport.

In den Anfängen wurde der Schießsport auf einem Schießstand am „Neuenhaus“ ausgetragen. 1969 zog man um zur Gaststätte „Am Weinberg“. Zum zehnjährigen Bestehen der Jungschützenabteilung, im Jahre 1962, überraschte der Schützenbruder Siegfried Ziemen mit einen selbstgebauten Schießstand. Von nun an hatten die Jungschützen einen eigenen Schießstand, und so konnte im „Exil“ am Weinberg an zwei Schießständen geschossen werden. Geübt wurde dabei u.a. für den vom Bezirk Niederberg seit 1964 ausgetragenen Bezirksjungschützen-Pokalwettbewerb. Von Anfang an waren neben unseren Kameraden die Jungschützen von Erkrath und Mettmann dabei, seit 1973 auch die Jungschützen aus Hochdahl-Sandheide.

Im Jahre 1963 wurde erstmals eine Jungschützenfahne angeschafft. Sie existiert heute noch und dient weiterhin ihrem Zweck.

Seit Ende der 1960er Jahre dürfen auch evangelische Christen und seit 1974 auch Frauen Mitglied in unserer Bruderschaft werden. Vor allem die Aufnahme von Frauen wurde heftig diskutiert, aber letztendlich setzen sich die Befürworter durch. Für die Jungschützenabteilung waren diese Entscheidungen sehr gut, konnten doch aus bei den „Lagern“ viele neue Jungschützen begrüßt werden

In den folgenden Jahren wuchs und wuchs die Mitgliederzahl bei Jungschützen kräftig an. Man traf sich zum Schießen am Weinberg, zu netten Plauderstündchen in der „Villa Jückmich“ an der „Hoffnung“, oder in späteren Jahren zum Fußballspielen auf dem Fußballplatz an der Bergischen Landstrasse.

Mit der Einweihung des Bürgerhauses im Jahre 1974 bekam der Schützenbruderschaft endlich einen festen Schießstand, eine immer verfügbare Versammlungsstätte und hinter dem Bürgerhaus einen festen Schützenplatz. Zum 350jährigen Jubiläum der Bruderschaft im Jahre 1985 zählten die Jungschützen die Rekordzahl von 24 Mitglieder, darunter neun weibliche Jungschützen. Neben dem Schießsport gab es viele Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Ausflüge, sportliche Wettkämpfe mit den anderen Jungschützen im Bezirk oder auch nur gemeinsame Feiern. Im aktiven Leben der Bruderschaft spielten die Jungschützen eine bedeutende Rolle, so stellten sie die Messdiener zu Gottesdiensten der Bruderschaft, säuberten die Anlagen um die Hubbelrahter Wegekreuze oder beteiligten sich aktiv an der Herrichtung des Dorfes für das alljährliche Schützenfest.

In den Jahren nach 1990 ging die Anzahl der Jungschützen zurück, man wurde „älter“ und der Nachwuchs stand nicht im gewünschten Maße zur Verfügung. Der Beruf oder die Beziehung zog den einen oder anderen in die Großstadt, so dass im Jahr 1995 noch drei aktive Mitglieder übrig blieben. Es stellte ich die Frage: Wie geht es weiter? Aufgeben kam nicht in Frage. Die Jungschützen bemühten sich immer wieder, neue Jugendliche auf sie aufmerksam zu machen.

Seit dem 16. Mai 2005 steht mit dem Schützenheim auch den Jungschützen eine Versammlungsstätte zur Verfügung, die unabhängig vom Bürgerhaus genutzt werden kann, zum Beispiel für die 14-täglichen Treffen.

Die Jungschützen Heute

Nachdem Natalie Newinscheni die Leitung der Jungschützen mit viel Einsatz im Jahr 1997 übernommen hatte wuchs die Mitgliederzahl zum 50-jährigen Bestehen der Abteilung im Jahre 2002 auf zwölf Mitglieder heran (fünf männliche und sieben weibliche). Dieses runde Jubiläum wurde gebührend gefeiert, unter anderem durch eine Ausstellung mit Bildern als 50 Jahren im Festzelt.

Bis Ende 2009 - fast acht Jahre nach dem 50. Geburtstag - hatte sich die Situation wesentlich verändert. Durch Austritte und Übertritte in die Altschützenabteilung ist die Anzahl der aktiven Jungschützen zum Ende des Jahrzehnts 2009 auf ein „Tief“ von ca. fünf Mitgliedern gefallen. Von diesen Mitgliedern sind im Januar 2010, drei in die Altschützenabteilung übergetreten. So war es sehr erfreulich, dass im selben Jahr zum Titularfest, vier neue Jungschützen in die Bruderschaft aufgenommen werden konnten. Dies lässt für die Zukunft der Jungschützenabteilung wieder Hoffnung keimen. Gleichzeitig hatte sich der Vorstand Gedanken gemacht, wie die Jugendarbeit in der Bruderschaft unterstützt und gestärkt werden, und welche Rahmenbedingungen hierbei wesentlich sind. All dies mündete in eine Konzeption, die nun schriftlich vorliegt und die Grundlage für die Jungschützenarbeit bildet.

Alle Jugendliche zwischen zwölf und 23 Jahren können als Jungschützen in die Bruderschaft eintreten, wenn sie an einer kirchlich orientierten Jugendorganisation interessiert sind.

Wer hat Interesse? Der meldet sich bitte beim Brudermeister Christoph Wicharz, dem Geschäftsführer Michael Beitelsmann oder einem anderen Vorstandsmitglied. Alle nehmen gerne Anfragen entgegen und geben entsprechende Auskünfte.

Jugendgruppe - spätere Jungschützen

Am 13.4.1994 wurde eine Jugendgruppe aus der Taufe gehoben. Nach einem Gespräch mit den Eltern von 17 interessierten Jugendlichen, in der Hubbelrather Scheune, direkt neben dem Pfarrhaus, war man sich mit der Jugendleitung einig geworden, wie der Ablauf gestaltet werden sollte. Gerhard Gärtner übernahm die Leitung dieser Gruppe. Die bis dahin festgelegte Form der Jugendarbeit, mit dem Ziel, Jungschützen aus dieser Gruppe zu gewinnen, klappte bis 1998.

Da in 2009 die Zukunft der Jungschützen-Gruppe in Zweifel gestellt war, wurden auf der Generalversammlung im Januar 2010, Gespräche geführt, wie man die Zukunft gestalten will. Hier wurde die Wiederbelebung der Jugendgruppe, als mögliche Lösung, hieraus Jungschützen zu erhalten, angesprochen. Gerhard Gärtner wird hier wieder tätig werden.

 

V2.18  15.06.2017

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